3 Wünsche für das Jesuskind

Es war einmal zu einer sehr kalten, und sehr schönen Weihnachstszeit, als ein Kind seinen Großvater besuchen ging. Als der Junge bei seinem Großvater ankam, sah er, dass dieser am schnitzen von Krippenfiguren war. Der Junge war so sehr von der Sache begeistert, dass er sich alles ganz genau ansah. Und als er dies tat, fingen die Figuren plötzlich an, für diesen kleinen Jungen zu spielen, und einige Zeit später fingen die Püppchen sogar an für ihn zu leben. Das Jesuskind schaute das Kind an, und das Kind das Jesuskind. Urplötzlich erschrack das Kind, und bekam tränen in den Augen. „Warum weinst du denn mein Kind?“ fragte das Jesuskind sofort. „Ich habe dir nichts mitgebracht, deswegen weine ich“ antwortete das Kind. „Das ist schlecht, denn ich würde sehr gerne etwas von dir haben“ antwortete das Jesuskind. Als der Junge dies hörte, glaubte er, er hätte sich verhört, und er antworte sofort „ich will dir alles schenken was ich besitze“. Nun gut, „drei Sachen möchte ich von dir haben“ entgegnete das Jesuskind dem kleinen Jungen. Der kleine aber selber, der fast vor Freude am platzen war, fiel dem jesuskind ins Wort „ich schenke dir mein neues Buch, meine elektrische Eisenbahn und mein Spielzeug…“? Nein““ antwortete das Jesuskind. „Ich will stadtdessen viel lieber deinen letzten Aufsatz den du geschrieben hast haben“.

Als der kleine Junge dies hörte, fing er sofort an zu stottern, und sagte „da hat aber doch mein Lehrer die Note ungenügend drunter geschrieben“. „Genau wegen dieser Note, und dem ungenügend möchte ich deinen letztgeschriebenen Aufsatz haben“ entgegnete das Jesuskind. Der Junge war verwirrt, und verstand nicht ganz, deswegen fragte er „warum willst du denn meinen letzten geschriebenen Aufsatz haben?“. „Du sollst mir ab sofort, und ab heute alles zu mir bringen, was deine Lehrer mit ungenügend bewertet haben, gibst du mir dein Wort darauf?“ entgegnete das Jesuskind. Der kleine Junge sehr froh, und fröhlich sagte nur „sehr gerne, ich gebe dir mein Wort darauf“. „Ich will aber auch noch deinen Milchbecher haben“ entgegnete das Jesuskind zu dem kleinen Jungen. „Aber warum denn? Den habe ich doch heute morgen dummerweiße zerbrochen!“. Das Jesuskind antwortete darauf nur, „ich will das du mir alles bringst, was du kaputt machst, denn ich will es wieder heil machen für dich, habe ich dein Wort darauf?“. „Das ist eine verdammt schwierige Entscheidung“ entgegnete der kleine Junge zu dem Jesuskind, und fragte ihn „hilfst du mir dabei?“. „Nun mein dritter Wunsch“ entgegnete das Jesuskind. „Ich möchte, dass du mir die ehrliche Antwort gibst, als deine Mutter gefragt hatte, wie denn der Milchbecher zerbrochen sei!“. Der junge sah auf einmal total traurig aus, legte seinen Kopf auf die Tischkante, und fing an zu weinen und sagte „ich habe ihn nicht ausversehen zerbrochen, sondern absichtlich!“. „Du sollst mir absofort all deine Lügen, dein Böses und deinen Trotz bringen, denn du veranstaltet hast,“ entgegnete das Jesuskind. „Und immer wenn du zu mir kommst, egal ob du gerade Wut hast, du etwas aus Trotz getan hast, oder böse warst, ich will mich dir annehmen, und dir helfen, dass alles viel besser in den Griff zu bekommen“. Der Junge hörte ganz gespannt der Stimme des Jesuskindes zu, und war überrascht und erstaunt.